Beiträge der Rubrik ‘Allgemein’:

Völlig schmerzbefreit

Zwei Tage nachdem Vitali Klitschko seinen Gegner Shannon Briggs nach allen Regeln der zweifelhaften Kunst seines Sports zusammen- und ins Krankenhaus geprügelt hat, ist eine Diskussion darüber entbrannt, ob dieses Ereignis am Samstagabend denn nun Boxkampf oder doch vorsätzliche Körperverletzung gewesen sei. Die Presse hat jedenfalls nicht an drastischen Worten gespart, die heute vom Online-Portal des Internetzugangsproviders T-Online.de auch fleißig zusammengetragen und zu einem eigenen kleinen Artikel geformt wurden.

Garniert mit Zitaten wie “Boxen am Rande des Totschlags” (20Minuten.ch), “legalisierter Körperverletzung” (Frankfurter Rundschau), “Schlagkrafttraining am lebenden Objekt” (Spiegel) spricht T-Online darin selbst von einer “brutalen Ringschlacht” und stellt natürlich auch die Frage, die nun offenbar unisono von jedem gestellt werden muss: “Hätte der Kampf abgebrochen werden müssen?”

Der Autor beantwortet diese Frage nicht. Aber hätte er es getan, hätte sie ehrlicherweise wohl lauten müssen: “Nein. Bloß nicht.”

Oder wie ist es sonst zu erklären, dass gleichzeitig mehrfach im Text verteilte Links für Videos und Bildstrecken mit den “Höhepunkten des Kampfes”  und den “besten Szenen des Kampfes” werben, während die eingeklinkten Boxen einfach nur versprechen:

Ein merkwürdig feixender Unterton, den der übrige Artikel so bekommt. Aber das dürfte bei T-Online wohl eher keine Rolle spielen.

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Völlig schmerzbefreit

Da ist doch tatsächlich der neueste “Simon’s Cat”-Clip an mir vorbeigegangen! Schon seit über einer Woche online und ich finde ihn erst jetzt. Wem’s genauso geht – hier ist er:

Hat eigentlich irgendwer das Wortspiel im Titel erkannt?

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Völlig schmerzbefreit

Weit mehr als ein Jahr ist vergangen, seit ich hier das letzte Mal gebloggt habe. Das hatte unterschiedliche Gründe – oder nur einen einzigen: Ich hatte einfach keine Lust mehr. It’s that simple. Heute bin ich mir immer noch nicht so ganz sicher, ob sich daran eigentlich etwas geändert hat. Denn eigentlich blogge ich gerade nur, weil ich mir während der letzten Woche, die ich mit einer dicken Erkältung auf der Nase lag, die Zeit mit ein paar HTML- und CSS-Bastelarbeiten vertrieben habe. Sollte eigentlich nur eine Fingerübung werden, dann folgte eine Idee der nächsten, die Umsetzung ging auch recht leicht von der Hand – und am Ende hatte ich ein neues Blogdesign. Wäre ja schade, das ungenutzt auf der Festplatte rumgammeln zu lassen. Also schau ich jetzt einfach mal, wie lange der Motivationsschub anhält. Wohin es thematisch geht? Keine Ahnung. Aber der Blogtitel gibt die Richtung – glaube ich – ganz gut vor: Medial. Regional. Banal. Nur vielleicht nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

Ach so: Wer sich jetzt gleich wie ein Irrer auf den Quellcode stürzt – jupp, der sieht noch verdammt dreckig aus. Weiß ich und werde ich in den nächsten Wochen noch säubern. Jetzt wollte ich aber erstmal ein schnelles Ergebnis. Browseroptimierungen werde ich eher nicht machen; im Firefox und IE8 sieht bislang alles aus, wie es soll. Wer mit älteren Modellen oder Nischenprodukten unterwegs ist: Pech.

Genug gequatscht nach so langer Pause – Schluss für heute. Und hoffentlich bis bald.

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Völlig schmerzbefreit

Okay, nicht direkt zur Krise der Verlagsbranche. Aber beinahe. Auf Vodafone Live hat der Rapper, der immer so lustig näselt, ein Interview zum Erscheinen seines neuen Albums “Wir Kinder vom Bahnhof Soul” gegeben. Das Gespräch dreht sich gleich zu Anfang um die Versäumnisse der Musikindustrie im und ihr Wehklagen über das Internet. Doch man muss nur wenige Worte austauschen, schon haben Jan Delays Worte auch für Verlage uneingeschränkt Gültigkeit.

Bist Du der Meinung, dass die Musikindustrie Verlagsbranche weiterdenken muss?

Ich halte sehr viel davon. Das hätte die Musikindustrie Verlagsbranche schon mal ein bisschen früher tun sollen, weil die haben sich immer auf ihrem Ruhm und ihrer Kohle ausgeruht und wenn dann jemand kam und gesagt hat: “Hey MP-3 das Internet wird alles verändern und ihr werdet Euch noch umgucken”, da haben sie am Anfang noch gelacht. Sie haben es aber nie für sinnvoll gehalten, mal irgendwie ihr Geld zu investieren, zum Beispiel in die Forschung, wie es andere Konzerne und Unternehmen eben auch machen, um mithalten zu können. Und als dann schlagartig alles zusammengebrochen ist, weil alle ne DSL-Leitung hatten, da haben sie sich umgeguckt und seitdem sind sie nur am jammern. Der einzige, der ein Alternativmodell gefunden hat, was irgendwie passt, ist nicht mal jemand der was mit der Musikindustrie Verlagsbranche zu tun hat. Apple Google haben auf einmal mit dem I-Pod AdWords und I-Tunes Google-News alles revolutioniert.

Der hat’s verstanden, der Jan. Warum dann nicht auch die anderen?

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Völlig schmerzbefreit

Bin gerade von der Biofach aus Nürnberg zurückgekehrt, vier Tage hardcore-bloggen liegen hinter mir. Rausgekommen sind vier Video-Interviews und immerhin 21 Blogpostings, unter anderem zum Beispiel über das kommende neue Produkt der Müsli-Startupper von Mymuesli: Müsli2Go.

Jetzt habe ich Müsli-Män Max zwar endlich mal persönlich kennengelernt, aber völlig vergessen, ihn nach dem Ausgang der verlorenen Tattoo-Wette zu fragen. Ich frag’ ihn mal…