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Rebrush der Kommentare

Gerade habe ich den leicht gefacelifteten Kommentarbereich aktiviert. Neben der übersichtlicheren Gestaltung sowohl im Beitrag wie in der Seitenleiste habe ich vor allem endlich die Trackbacks von den übrigen Kommentaren getrennt. Tweetbacks sollten nun ebenfalls angezeigt und wie Trackbacks behandelt werden. In Firefox, Chrome und IE8 sieht alles wie gewünscht aus. Wer trotzdem Fehler findet, darf gerne die neuen Kommentare bemühen.

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Wie ich zum Kollateralschaden im Online-Möbel-Blitzkrieg wurde

Schon seltsam, wie der Zufall manchmal spielt.

Obwohl ich ebenso bekennender wie begeisterter Online-Shopper bin und so ziemlich jede Neuanschaffung von A wie Auto bis Z wie Zzzzz…ubehör per Mausklick tätige – Möbel und sonstige Haushaltsausstattung gehörten bislang nicht dazu. Dann machte Ende Dezember Oliver Samwers viel diskutierte Blitzkrieg-Mail (Update: Gibt’s jetzt auch musikalisch vertont)  zum Online-Möbel-Business als “Next Big Thing” die Runde und ich dachte: “Schon seltsam, wie der Zufall manchmal spielt.” Denn gerade drei Wochen zuvor hatte auch ich meine erste Online-Bestellung für ein Stück Haushaltsausstattung getätigt. Eine neue Matratze sollte es sein. Als sei das bei Maßen von 160 x 200 Zentimetern nicht schon anspruchsvoll genug, ließ ich mich auch noch von einer passenden Groupon-Gutscheinaktion verführen. Und das Elend nahm seinen Lauf.

Gutschein-Partner war Möbel-Profi.de, einer von mehreren Nischenshops unter dem Dach der FP Commerce GmbH, die im Dunstkreis des Inkubators Rocket Internet entstanden ist. Und hinter dem wiederum Oliver Samwer mit seinen Brüdern Alexander und Marc steht. Als Oli Samwer also sagte: “there are only 3 areas in ecommerce to build billion dollar business: amazon, zappos and furniture”, da meinte er mit Furniture mutmaßlich Möbel-Profi.de. Schon seltsam, wie der Zufall manchmal spielt.

Aber das ist nur eine Randnotiz, eigentlich soll es hier um meine persönlichen Erfahrungen mit Möbel-Profi.de gehen. Und so viel darf ich vorwegnehmen: Wenn das Ringen um die Vorherrschaft im Online-Geschäft mit Möbeln als Blitzkrieg geführt wird, bin ich wohl ein Kollateralschaden.

Wohlwollend will ich unterstellen, dass es sich um einen Einzelfall handelt. Wenngleich die Facebook-Pinnwand von Möbel-Profi.de Anlass zu der Annahme gibt, dass andere Kunden ähnliche Erlebnisse schildern könnten. Um den Rahmen nicht zu sprengen – denn das würde bei Ausformulierung passieren – beschränke ich mich auf eine nüchterne Chronologie der Geschehnisse. Vielleicht kann ich den Kundenservice künftig dann einfach auf diesen Beitrag hinweisen und muss nicht die ganze Geschichte zum x-ten Mal runterbeten. Denn soviel sei bereits jetzt verraten: Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Und so ist sie bis heute verlaufen:

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Battlefield 3 eröffnet Nebenkriegsschauplatz auf Amazon

Präsentation von "Battlefield 3" auf der E3-Expo 2011. (Foto: Doug Kline; CC-by)
Präsentation von “Battlefield 3″ auf der E3-Expo 2011. (Foto: Doug Kline; CC-by)

Auch wenn der Ego-Shooter “Battlefield 3″ aktuell auf Platz 2 der Verkaufscharts von Amazon steht – ganz spurlos bleibt der Skandal um die Electronic-Arts-Spyware “Origin” nicht: Die Kundenrezensionen zur PC-Version des Spiels haben sich zu einem Nebenkriegsschauplatz entwickelt, auf dem von derzeit 1870 2270 Rezensionen stattliche 1701 2079 “Battlefield 3″ mit nur einem Stern bewerten (aktualisierte Zahlen vom 31.10.2011, 10:40 h). Und in zum Teil sehr deutlichen Bewertungstexten lassen die User keine Zweifel daran, dass das nicht an der Qualität des Spiels liegt. Ein paar Auszüge aus “Battlefield 3: Operation Shitstorm”:

- “Ich hoffe nur, dass diese unverschämte Spyware rechtliche Folgen hat und damit das Ende der Kopierschutz Paranioa und damit von Firmen wie EA bedeutet – unverschämt ist leider viel zu schwach! “

– “BOYKOTIERT dieses Spiel und alle die Origin vorraussetzen, solange bis die Spionage abgestellt wird und die Eula und AGB angepasst sind!”

- “Ich verstehe, dass Spiele auf dem PC einen Kopierschutz brauchen. Aber bei Battlefield 3 wurde eine Grenze überschritten. Dies darf man nicht einfach hinnehmen, dagegen muss etwas unternommen werden! “

- “Im Endeffekt kann ich nur den Rat geben die Finger von Origin und dem Spiel bzw. allen folgenden zu lassen, seid Konsequent.”

- “Schickes Game, aber zum Spielen bitte die Hosen runterlassen, die Vaseline zur Hand nehmen und tief nach vorne beugen.
EA bedient sich dann an der geschaffenen Hintertür, um auszuspähen, was EA eben so interessiert. Es soll ja Leute geben, die das mögen, ich für meinen Teil werde hier wohl passen… “

- “…Ohne Worte! Nach einer check meine Systems mit Process Monitor konnte ich erfreulicher Weise herausfinden, dass Origin meinen SonyEricson PC Suite durchsucht hat und wohl sich wohl meine Nummern, Dokumente + SMS angeeignet hat. Sowas habe ich noch nicht erlebt. Das drecksprogramm kommt runter und BF3 (geniales game) wird zurückgegebn im Laden! “

- “Ich hatte Origin installiert und leider erst danach rausgefunden, dass Origin schlimmer ist als der Bundertrojaner und die STASI zusammen. (…) Was ich getan habe? BF2 deinstalliert.  BFBC2 deinstalliert. BF3 deinstalliert. Origin deinstalliert.”

Bleibt die Spielergemeinde so konsequent, wie in den Rezensionen mehrheitlich zu lesen ist, dürfte Electronic Arts ein Problem haben. Zu wünschen wäre es.

Foto: Bestimmte Rechte vorbehalten

Update 31.10.2011, 11:15 Uhr: Electronic Arts hat laut Golem.de zwischenzeitlich den Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA) der Spyware Origin überarbeitet und einige besonders heftig kritisierte Passagen entfernt, etwa den Rechtevorbehalt zur Überwachung der über “die Anwendung stattfindende[n] Kommunikation”. Unverändert behält sich EA aber weiterhin das Recht vor, nichtpersonenbezogene Informationen zu sammeln, “die Ihren Computer (einschließlich IP-Adresse) und Ihr Betriebssystem identifizieren, sowie Informationen über Ihre Nutzung der Anwendung (einschließlich erfolgreicher Installation und/oder Deinstallation), Software, Software-Nutzung und Ihre Hardware-Peripherie” betreffen. Annehmbar wird das EULA dadurch in meinen Augen also noch längst nicht. Und solange der Informationshunger der Software Origin nicht programmiertechnisch eingedämmt wird, sind alle Korrekturen am Lizenzvertrag ohnehin nur Augenwischerei.

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Die Bahn handelt

Von wegen, die Bahn hätte sich nicht auf den zu erwartenden Klimaanlagen-Kollaps vorbereitet. Für dieses Jahr haben sie doch diese schicken Aufkleber drucken lassen:

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Calamari á la Bear Grylls

Ich liebe DMAX nicht nur wegen seines großartigen Claims (“Fernsehen für die tollsten Menschen der Welt: Männer”), sondern auch für Bear Grylls, der in der Show “Ausgesetzt in der Wildnis” (Original:  “Men vs. Wild”) regelmäßig zeigt, warum Männer so toll sind: Weil sie ebenso hingebungsvoll wie völlig unnötigerweise absolut irrsinnige Dinge tun. Einem Oktopus mit einem gezielten Biss das zentrale Nervensystem durchtrennen, zum Beispiel. Einer meiner absoluten Favourites:

Wer jetzt angefixt ist: Auf der DMAX-Seite gibt’s einige Folgen in voller Länge