Deutsche Zeitungen werden immer webzwonulliger

Letztes Jahr fragte ich Wie webzwonullig sind deutsche Zeitungs-Websites? Dieses Jahr zeigt die von Alexander Svensson, Steffen Büffel, Falk Lüke und Igor Schwarzmann aktualisierte Untersuchung zu den Netzaktivitäten deutscher Tageszeitungen einige interessante Trends. Die vollständigen Ergebnisse gibt es erst am Mittwoch bei der Web 2.0 Expo, in seinem Blog präsentiert Alexander aber schon erste Zahlen, die ich hier einfach mal so wiedergebe:

  • Die Zahl der Zeitungs-Websites, die Videoinhalte anbieten, hat sich fast verdoppelt “” auf mittlerweile 71 Prozent.
  • 55 Prozent der Zeitungen bieten RSS-Feeds an, das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Fast gleich stark ist die Zahl der differenzierten RSS-Feeds gewachsen, also etwa für einzelne Zeitungsressorts. Werbung in RSS-Feeds gibt es bei den untersuchten Zeitungen weiterhin nicht.
  • 18 Prozent der Zeitungen zählen die meistgelesenen Artikel auf, viermal mehr als 2006.
  • Die Zahl der Zeitungen, die Artikelkommentare zulassen, ist von 11 auf 28 Prozent gestiegen.
  • Fast jede dritte Zeitung hat mittlerweile ein oder mehrere Weblogs, ein Plus von 10 Prozent.
  • Die Zahl der Websites, die Podcasts anbieten, hat sich fast verdoppelt und liegt jetzt bei 14 Prozent.
  • Social Bookmarking hatte in unserer ersten Studie noch keine einzige Zeitung in ihr Online-Angebot integriert. Mittlerweile nutzen dies 13 Prozent der Zeitungen.

via media-ocean

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