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“Alle Verlage arbeiten dran ““ aber keiner will darüber reden”, verriet kürzlich Alexander von Reibnitz vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger. Worüber reden? Über die Bemühungen deutscher Verlage, via World Wide Web auch bewegte Bilder an den Leser zu bringen – Stichwort: Online-TV. bunte.t-online.de macht schon mit und besetzt mit “The People Channel” die Nische für Promi-Klatsch, Focus.de, Spiegel.de und Stern.de beziehen “Das Wichtigste vom Tag” im Bewegtbild von Reuters, etliche andere Verlage setzen online auf Zappelbilder von zoomin.tv.
Seit heute mischt auch der Kölner Verlag DuMont Schauberg mit: Beim Webableger des Boulevard-Blatts EXPRESS wurde der Versuchsballon Online-TV gestartet. “Schneller – die EXPRESS-Infoshow” heißt die selbstproduzierte etwa dreiminütige Sendung, die ab 21 Uhr einen “schnellen Überblick über die wichtigsten regionalen Nachrichten” liefern will. Wie auch bei den meisten anderen Online-TV-Angeboten nutzt EXPRESS-TV den Flash-Player, der in einem Popup-Fenster geöffnet wird. Links auf Artikel mit weiteren Informationen zu den TV-Beiträgen verzahnen das Webfernsehen mit den Textnachrichten.
Die technische Seite wird von motionet betreut – offenbar auch für sie Neuland, wie ein Blick ins Fred’s Log zeigt.
Disclaimer: Der Autor arbeitet als freier Mitarbeiter für EXPRESS.DE.
Tags: DuMont Schauberg, EpiBlog, Express.de, Internet-Fernsehen, Online-TV, Verlage