In Köln geht's ab – nur die Post nicht

Briefkasten (Foto: Pixelquelle)Mich beschleicht allmählich das Gefühl, dass die Briefkästen hier in Köln etwas gegen mich haben. Oder ich bin zu blöd, sie zu benutzen. Wahrscheinlicher ist letzteres. Grad ist mir nämlich folgendes passiert (und das ist eigentlich so peinlich, dass man es nicht auch noch freiwillig bloggen sollte):

Auf dem Rückweg vom Spätdienst wollte ich noch schnell drei Briefe einwerfen, die ich schon seit Tagen mit mir rumtrage. Also am Chlodwigplatz raus aus der Bahn und durch leidlich heitere, dafür aber umso angeheitertere Jecken bis zur Post durchgeboxt. Noch gewundert, warum sich der Deckel vom Briefkastenschlitz nicht bewegen lässt. Mir fast die Hand gebrochen, um die Briefe doch irgendwie ins Innere des gelben Blechkastens zu bugsieren. Ernüchterung verspürt beim abschließenden Blick auf die Leerungszeiten:

Dieser Briefkasten ist vorübergehend nicht in Betrieb. Den nächsten Briefkasten finden Sie am Chlodwigplatz.

In einem Pierre-Richard- oder Louis-de-Funès-Film wäre in diesem Augenblick das „Ii-Aaa-Ii-Aaa“ eines Esels zu hören gewesen…

Merke: An Karneval herrscht auch bei der Post Ausnahmezustand.

Sehe ich richtig, dass meine Post jetzt bis Aschermittwoch da liegt?

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