Studentisches Stillleben

22:54 Uhr. Zeit, um mal kurz durchzuatmen. Ein – Aus. Ein – Aus. Meine Bachelorarbeit biegt auf die Zielgerade ein. Thema: “Abonnentenservice in den Online-Auftritten von Regionalzeitungen in Deutschland”. Abgabe ist zwar erst am 22. Januar. Morgen wird’s aber trotzdem schon ernst: Um 11 Uhr steht die Präsentation der Ergebnisse beim Auftraggeber auf dem Programm. Und noch sieht die PowerPoint ziemlich leer aus. Die Nacht wird wohl kurz ausfallen…
Auf dem Bild ist übrigens folgendes zu sehen: Notebook Fujitsu-Siemens Amilo M-7400, Armbanduhr, Dextro Energy, Mineralwasser, Handcreme “Florena Aloe Vera”, “Homepage Usability” von Jacob Nielsen und Marie Tahir, “Qualität im Web” von Werner Schweibenz und Frank Thissen, mein Zeitplan, die Ausschreibung, der Akku meines Notebooks (weil ich den zur Schonung im Netzbetrieb immer entferne) und diversen Krimskrams (in ungeordneter Reihenfolge, bitte selbst zuordnen).
So, und jetzt muss ich mal wieder…
Der Held meiner Kindheit
Colt Seavers ist wieder da!
Aber ich muss sagen: Früher waren sein Auto und der Fahrstil deutlich cooler…
Via Subcess.de
Katzen-Content zum Fest (2)
Die tägliche Körperpflege ist aber auch anstrengend, wenn man noch so klein ist:
Katzen-Content zum Fest (1)
Weil sich meine ganze Aufmerksamkeit dank Bachelor-Arbeit gerade auf Online-Aboservices, Usability Evaluationen und Kriterienkataloge fokussiert, kommt das Bloggen leider ein wenig zu kurz. Damit hier die nächsten Tage aber nicht alles stillsteht, gibt’s in schönster Katzenblog-Manier ein bisschen Kitten-Content aus der Konserve. Und damit das nicht nur “süüüüüüüüüüß”, sondern auch zumindest im Ansatz inhaltsschwanger gerät: All den niedlichen Baby-Kittens geht’s ein bisschen wie mir…
Hitiki ist online
Hatte ja schon kurz über das Open Travel Projekt Hitiki.org geschrieben – seit dem 14. Dezember ist der deutsch-indische Travel-Guide auch online. So richtig mitbekommen hat’s in der Blogosphäre aber wohl noch niemand. Mehr als den Launch kann ich hier auch nicht vermelden, meine Bachelor-Arbeit verlangt gerade volle Aufmerksamkeit von mir, schließlich rücken Abschlusspräsentation bei der Saarbrücker Zeitung und vor allem Abgabe beim Prüfungsamt bedenklich näher. Einen genaueren Blick auf Hitiki und die versprochenen Infos von Fiene reiche ich irgendwann im Neuen Jahr nach.
New York Times goes Social Media – wer geht mit?
Im April noch hat Thomas Knüwer über die unterkühlte Begeisterung der New York Times für die öffentliche Diskussion in Weblogs geschrieben. Mittlerweile haben die Verantwortlichen ihre Einstellung offenbar geändert: Seit heute können Leser der Online-Ausgabe frei zugängliche Artikel über entsprechende Buttons direkt bei Digg, Newsvine und Facebook verlinken. Ausgenommen von dieser Neuerung sind aber bezahlpflichtige Inhalte, Agenturmeldungen und auch die Mitarbeiterblogs – ausgerechnet.
Bei Techcrunch ist zu lesen, dass die NYT-Macher nicht etwa auf Druck von außen diese Neuerung eingeführt haben, sondern sogar selbst den Kontakt zu Digg und Newsvine gesucht haben. Lediglich Facebook habe bereits vor einigen Monaten wegen einer Kooperation angefragt. Aufgefallen ist mir darüber hinaus der Permalink, über den jeder Artikel auch noch aufgerufen werden kann, selbst wenn er längst in den Tiefen des Archivs verschwunden ist. Ob es den auch schon vorher gab? Keine Ahnung.
Wetterfrosch Marco
Ja, das sind dann wohl die Schattenseiten im neuen Web: Wo die Grenzen zwischen Zeitung und Fernsehen verwischen, lauern ungeahnte Gefahren für den Schreiberling, dem man vor seinen ersten Terminen bei Kleintierzüchtern und Schützenverein eingebläut hat, immer schön hinter der Kamera zu bleiben – “sonst hüpfst du uns im Blatt dauernd durchs Bild!”
Ein guter Rat, den ich bislang auch immer herzlich gern befolgt habe. Und in Zukunft weiter befolgen werde – mein heutiger Einsatz als EXPRESS.DE-Wetterfrosch hat mir nur einmal mehr gezeigt, warum ich ganz schnell in Deckung gehen sollte, sobald irgendwo ein Kameraobjektiv in meine Richtung zielt. Wer hätte gedacht, dass das Wort “Accessoire” so schwer auszusprechen ist?
Bloggerbäuche pinseln

Ob ein Produkt ein Erfolg oder ein Flop wird ““ darüber entscheidet künftig vor allem das Echo im Internet. Meinungsführer sind hier die Verfasser der Internet-Tagebücher, die Blogger.
So erklärt’s heute der Verlag für die Deutsche Wirtschaft seinen Lesern und liefert unter der Headline “Blogs: So verbreiten Sie Ihre Botschaft erfolgreich über Internet-Tagebücher” gleich fünf Tipps mit, wie sie “einflussreiche Blogger dazu [bringen], Ihre Werbebotschaft zu verbreiten”. Abgeschrieben Abstrahiert hat das der Verfasser aus dem US-Blog MIT Advertising Lab. Dort waren es übrigens noch zehn Tipps. Schon im Juli.
Neben den wenigen konsensfähigen Tipps, wie z.B.:
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