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Better? Vielleicht. Beta? Auf jeden Fall!

Weit mehr als ein Jahr ist vergangen, seit ich hier das letzte Mal gebloggt habe. Das hatte unterschiedliche Gründe – oder nur einen einzigen: Ich hatte einfach keine Lust mehr. It’s that simple. Heute bin ich mir immer noch nicht so ganz sicher, ob sich daran eigentlich etwas geändert hat. Denn eigentlich blogge ich gerade nur, weil ich mir während der letzten Woche, die ich mit einer dicken Erkältung auf der Nase lag, die Zeit mit ein paar HTML- und CSS-Bastelarbeiten vertrieben habe. Sollte eigentlich nur eine Fingerübung werden, dann folgte eine Idee der nächsten, die Umsetzung ging auch recht leicht von der Hand – und am Ende hatte ich ein neues Blogdesign. Wäre ja schade, das ungenutzt auf der Festplatte rumgammeln zu lassen. Also schau ich jetzt einfach mal, wie lange der Motivationsschub anhält. Wohin es thematisch geht? Keine Ahnung. Aber der Blogtitel gibt die Richtung – glaube ich – ganz gut vor: Medial. Regional. Banal. Nur vielleicht nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

Ach so: Wer sich jetzt gleich wie ein Irrer auf den Quellcode stürzt – jupp, der sieht noch verdammt dreckig aus. Weiß ich und werde ich in den nächsten Wochen noch säubern. Jetzt wollte ich aber erstmal ein schnelles Ergebnis. Browseroptimierungen werde ich eher nicht machen; im Firefox und IE8 sieht bislang alles aus, wie es soll. Wer mit älteren Modellen oder Nischenprodukten unterwegs ist: Pech.

Genug gequatscht nach so langer Pause – Schluss für heute. Und hoffentlich bis bald.

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Wie Jan Delay einmal etwas zur Krise der Verlagsbranche sagte

Okay, nicht direkt zur Krise der Verlagsbranche. Aber beinahe. Auf Vodafone Live hat der Rapper, der immer so lustig näselt, ein Interview zum Erscheinen seines neuen Albums “Wir Kinder vom Bahnhof Soul” gegeben. Das Gespräch dreht sich gleich zu Anfang um die Versäumnisse der Musikindustrie im und ihr Wehklagen über das Internet. Doch man muss nur wenige Worte austauschen, schon haben Jan Delays Worte auch für Verlage uneingeschränkt Gültigkeit.

Bist Du der Meinung, dass die Musikindustrie Verlagsbranche weiterdenken muss?

Ich halte sehr viel davon. Das hätte die Musikindustrie Verlagsbranche schon mal ein bisschen früher tun sollen, weil die haben sich immer auf ihrem Ruhm und ihrer Kohle ausgeruht und wenn dann jemand kam und gesagt hat: “Hey MP-3 das Internet wird alles verändern und ihr werdet Euch noch umgucken”, da haben sie am Anfang noch gelacht. Sie haben es aber nie für sinnvoll gehalten, mal irgendwie ihr Geld zu investieren, zum Beispiel in die Forschung, wie es andere Konzerne und Unternehmen eben auch machen, um mithalten zu können. Und als dann schlagartig alles zusammengebrochen ist, weil alle ne DSL-Leitung hatten, da haben sie sich umgeguckt und seitdem sind sie nur am jammern. Der einzige, der ein Alternativmodell gefunden hat, was irgendwie passt, ist nicht mal jemand der was mit der Musikindustrie Verlagsbranche zu tun hat. Apple Google haben auf einmal mit dem I-Pod AdWords und I-Tunes Google-News alles revolutioniert.

Der hat’s verstanden, der Jan. Warum dann nicht auch die anderen?

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Zurück aus Nürnberg

Bin gerade von der Biofach aus Nürnberg zurückgekehrt, vier Tage hardcore-bloggen liegen hinter mir. Rausgekommen sind vier Video-Interviews und immerhin 21 Blogpostings, unter anderem zum Beispiel über das kommende neue Produkt der Müsli-Startupper von Mymuesli: Müsli2Go.

Jetzt habe ich Müsli-Män Max zwar endlich mal persönlich kennengelernt, aber völlig vergessen, ihn nach dem Ausgang der verlorenen Tattoo-Wette zu fragen. Ich frag’ ihn mal…

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Bloggen und Twittern und überhaupt

Vielleicht mal ein Erklärungsversuch, warum hier in letzter Zeit so wenig gebloggt wird: Dieses Blog soll nicht Pflicht, sondern Kür sein, deshalb schreibe ich hier nur, wenn mir danach ist und ich meine, etwas mitzuteilen zu haben, das irgendjemanden interessieren oder wenigstens unterhalten könnte. Und das ist eben in letzter Zeit seltener der Fall, oft auch, weil sich andere schon vor mir oftmals sehr viel klügere Gedanken gemacht haben, als ich das überhaupt je gekonnt hätte.

Das heißt aber nicht, dass ich gar nicht bloggen würde, ganz im Gegenteil: Mit dem Messeblog der Lebensmittel Zeitung begleiten wir auch in diesem Jahr wieder drei der wichtigsten Branchenmessen und produzieren dort so viel Output, dass man uns gar schon für “entfesselt” hält (Danke für das Lob an dieser Stelle). Wer also gerne mehr von mir lesen würde, kann das gerne dort tun.

Und: Wenn es auch nicht für längere Blogbeiträge reicht, so verstärke ich seit kurzem doch wenigstens das Twitter-Grundrauschen. Noch habe ich zwar meine anfängliche Skepsis nicht abgelegt, zwitschere aber trotzdem schon bemüht mit. Wer mir followen möchte, kann das unter twitter.com/mkitzmann gerne tun.

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Seniorenteller “Bedtime Stories”

Das Alter fordert seinen Tribut. In der Gastronomie äußert sich das zum Beispiel in Form des Seniorentellers auf der Speisekarte.

Etwas ganz ähnliches scheinen jetzt auch die Kinobetreiber in Darmstadt etabliert zu haben. Weil man dort weiß, dass man im fortgeschrittenen Alter keine Zeit zu verlieren hat, wurde offenbar eine seniorengerechte Kurzfassung von Adam Sandlers Komödie “Bedtime Stories” ins Programm genommen: