Tag Archives: Anuga

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Anuga-Mitbringsel

Liebe Leser, gebt fein acht, ich habe euch etwas mitgebracht: Auf der Anuga konnte man sich am Stand von Oktalite nämlich karikieren lassen. Und weil insbesondere wir Blogger ja gerne mal dazu neigen uns allzu ernst zu nehmen, gehe ich mit gutem Beispiel voran und setze mich freiwillig eurem Hohn und Spott aus… Bildet euch selbst eine Meinung, ob und wie gut ich getroffen bin – Feuer frei!

Karikatur

… und zum Vergleich ein Foto von mir:

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Back in business

LZ-Messeblog

Ich weiß, in den letzten Wochen besteht dieses Blog nur noch aus “Bin weg!”- und “Bin wieder da!”-Postings. Was soll man machen? Bin jedenfalls zurück aus Köln, wo ich ja wie erwähnt fünf Tage lang als Messeblogger für meinen Brötchengeber über die weltgrößte Ernährungsmesse Anuga gebloggt habe. Wenn ich die Muße habe und noch ein paar Stunden Schlaf nachgeholt habe, schreibe ich hier mal ein kleines Fazit meiner Premiere als Eventblogger. Nur so viel: Es war ziemlich anstrengend und stressig, aber auf sehr positive Weise – um nicht zu sagen: Es hat einen irren Spaß gemacht… Wir haben zu zweit über 40 Beiträge innerhalb von fünf Tagen recherchiert und geschrieben – und hätte ich nicht so viele Stunden beim Rumexperimentieren mit der Videokamera vergeudet, wären es wohl noch einige mehr geworden. Mal schauen, ob es bei nächster Gelegenheit eine Fortsetzung gibt. Die nackten Zahlen sprächen jedenfalls dafür.

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Anuga-Pro-Blogging

LZ-Messeblog

Jo, is denn heit scho Dienstag? Na gut, ich hatte angekündigt, am Montag ein paar Worte darüber zu verlieren, was ich beruflich gerade so treibe – jetzt ist es halt doch einen Tag später geworden. Also: Gestern haben wir erstmals unseren großen Zeh ins Haifischbecken Blogosphäre gesteckt, indem wir unser Event-Blog zur diesjährigen Anuga in Köln gelauncht haben. In knapp drei Wochen ziehen wir ihn wieder aus dem Wasser und schauen mal, was noch davon übrig ist.

Bis dahin werden wir unter www.lz-messeblog.de zunächst aus der Frankfurter Redaktion und dann vom 13. bis 17. Oktober live aus den Hallen der Koelnmesse nach Leibeskräften bloggen, Fotos schießen, Interviews führen und viele, viele bunte Messeschnipsel aufsammeln, die ohne uns wohl niemals irgendwo dokumentiert würden. Sozusagen meine Premiere als “Pro-Blogger”… Bin selbst schon sehr gespannt, was am Ende dabei rauskommt.

Für das Warm-Up, also bis es in Köln wirklich los geht, und um die Leser der LZ ein bisschen an das Thema Blogs heranzuführen, habe ich ein paar Interviews mit Bloggern aus der Lebensmittel-Branche geführt. Zum Auftakt sprach ich mit Friederike Ahlers vom Frosta-Blog – hier ein kleiner Auszug:

Frau Ahlers, Frosta bloggt schon seit 2005 und gilt als Vorzeigeexemplar unter Deutschlands Corporate Blogs – und das nicht nur, weil die “Konkurrenz” noch immer sehr zurückhaltend ist. Aus welchen Überlegungen heraus haben Sie das Frosta-Blog damals gegründet?

Friederike Ahlers: Die Idee zum Frosta-Blog entstand 2005 durch einen Artikel im Economist über Corporate Blogs in den USA. Frosta hat seit der Einführung des Frosta-Reinheitsgebotes im Jahre 2003 (Verzicht auf sämtliche Zusatzstoffe in alle Produkten der Marke Frosta, vollständige Deklaration aller Zutaten auf der Verpackung) viel zu erzählen. Ein Weblog der Frosta-Mitarbeiter schien uns gut geeignet, um die Transparenz und die Glaubwürdigkeit dieses Konzeptes zu unterstreichen. Frosta Mitarbeiter berichten über ihre tägliche Arbeit und stellen sich den Fragen der Verbraucher. Wir erhofften uns davon eine intensivere Kommunikation mit den Verbrauchern. Diese Erwartungen haben sich auch erfüllt.

Und warum tun sich Ihrer Meinung nach andere Unternehmen der Branche so schwer damit, es Ihnen gleichzutun?

Ahlers: Ich denke, dass viele Unternehmen noch nicht bereit sind, in einer öffentlichen Diskussion auch Kritik zuzulassen. Wir sind dagegen der Überzeugung, dass man zum Beispiel kritische Worte über ein Produkt ohnehin nicht unterbinden kann. Die Verbraucher informieren sich zunehmend über Produkte im Internet, aber nicht auf den offiziellen Unternehmensseiten, sondern lieber dort, wo die Erfahrungen von anderen Verbrauchern nachgelesen werden können. Indem man den Verbrauchern eine – unzensierte – Diskussionsmöglichkeit auf den eigenen Seiten anbietet, kann man sich als Unternehmen in die Diskussion einschalten und eventuell Dinge richtigstellen. Anderenfalls findet die Diskussion in den zahlreichen Verbraucherforen im Internet statt, ohne Einflußmöglichkeit des Unternehmens.

Außerdem halten die meisten Unternehmen wohl noch am klassischen Ansatz der Unternehmenskommunikation “aus einer Hand” fest. Nur abgestimmte Äußerungen eines Unternehmenssprechers gelangen an die Öffentlichkeit. Unser Blog verstößt fundamental gegen diesen Grundsatz.

Das ganze Interview gibt’s auf LZ-Messeblog.de