Tag Archives: turi2.de

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Sogar zu doof zum Blogsen

Zum Kringeln: Bild.de entdeckt die Blogosphäre, versteht sie nicht – macht aber trotzdem ein Quiz draus: Wie gut sprechen Sie bloggisch?

Spätestens bei der Frage “Was ist ein Blogser?” wird klar – Autor Jan Johannsen hat selbst keine Ahnung von diesem Blog-Dings und hat sich deshalb ordentlich narren lassen.

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Und zwar von Peter2.0 und dessen lexikon2. Denn dort wurde der Begriff Blogser irgendwann mal erfunden. Genauso wie seine Definition:

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Kein Wunder also, dass man sich hier und da und auch dort, dort und dort schon verdutzt fragt, ob man eigentlich irgendwas nicht mitbekommen hat. Hätte Johannsen den Eintrag wenigstens mal zu Ende gelesen, wüsste er wenigstens, dass der Blogser nur ein vorläufiger Vorschlag ist – und statt dessen durchaus noch “Blog-Ratte” oder “Blog-Wurm” daraus werden könnte…

Auch die Klassifizierung des A-, B- und C-Bloggers, die es so in der Blogosphäre eigentlich gar nicht gibt, hat Johannsen wohl bei Peter2.0 zusammenkopiert blogsumiert:

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Liest sich jedenfalls genauso, wie sich das Peter2.0 mal für sein lexikon2 zusammenfabuliert hat:

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Ein Satz mit ix – das war wohl nix. Oder um Herrn Schwenzel präzise zu zitieren:

Doof, wenn man seinen Lesern Szenejargon beibringen will, die Szene den Jargon dann aber nicht versteht.

Und jetzt reite ich gar nicht weiter drauf rum. Allerdings nur, wenn Herr Johannsen verspricht, für Runde 2 des Bloggisch-Quiz’ auch mal meinen Heißluft-Blogger abzufragen…

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Peter2.0 hat 'ne Supermeise

Peter2.0 hat ‘nen Superstar. Glaubt aber, Diekmann-mäßig für ganz Deutschland sprechen zu dürfen. Darf er aber nicht. Oder wenigstens nicht für mich. Deshalb hab’ ich meinen eigenen Superstar: Mit Erscheinen der neuesten Deutschen Blogcharts vom 2. Mai hat er das unsägliche Schlämmer-Blog sowie McWinkel und wirres.net hinter sich gelassen – herzlichen Glückwunsch an Thomas Knüwers Indiskretion Ehrensache! read more »

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Spiegel.de befreit seine Inhalte

Im Zuge der Social-Bookmarks-Einbindung bei Spiegel Online kam in den Kommentaren heute die Frage auf, wie das eigentlich mit dem spiegel’schen Paid-Content-Modell zusammenpasst. Die offizielle Antwort: Gar nicht.

Bei turi2.de erklärt SpOn-Boss Mathias Müller von Blumencron postwendend, dass die Bezahlschranke bereits abgeschafft wurde – und alle bestehenden Inhalte ab 2005(?) rückwirkend sukzessive aus den Paid-Content-Ketten befreit werden:

Wir haben unsere Politik bereits geändert – und das können Sie gern
kommunizieren. Spiegel-Online-Artikel werden innerhalb der nächsten Wochen entpreist – zwei Jahre zurück. Neue Artikel werden bereits jetzt nicht mehr bepreist. Ausgenommen davon sind die Artikel der Print-Ausgabe. Die sind indes ohnehin nur über das kostenpflichtige E-Paper abrufbar. Lediglich eine Handvoll Print-Artikel streuen wir noch unter der Woche ins freie Produkt.

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Was nix kostet…

Als hätte Peter2.0 mich gehört, erklärt er heute Morgen das Prinzip der Anzeigenschaltung auf turi2.de. Als Vorteile seiner vollmundig “Anzeige2.0″ getauften Blog-Werbung führt Peter2.0 dabei genau die Punkte auf, die ich bereits herausgestrichen hatte:

  • Anzeigen bei turi2 können in beliebiger Textlänge geschaltet werden
  • Anzeigen bei turi2 bleiben – falls nicht anders gewünscht – für unbeschränkte Zeit online
  • Anzeigen bei turi2 haben eine eigene Webadresse. Dadurch können sie von Google gefunden und von Bloggern verlinkt werden

Zudem sind die Anzeigen während einer Übergangsphase praktisch kostenlos zu haben – der Anzeigenkunde darf nach der Schaltung selbst entscheiden, “ob und wieviel er für die Anzeige zahlen will”. Dazu wäre es für potenzielle Kunden allerdings bestimmt interessant zu wissen, wieviele Leser turi2.de denn so erreicht. Ein paar Zahlen zu Visits und Page Impressions wären da sicher hilfreich (Nachtrag: Ups, sehe grad: “…derzeit knapp 500 Besuchern pro Werktag” – wenigstens ein grober Anhaltspunkt). Und wie war nochmal der Spruch: “Was nix kostet…”?

Und noch einen Haken – und keinen kleinen, wie ich finde – hat die Sache, wenn man einen Blick auf die Einschränkungen wirft:

Die Redaktion darf Anzeigen ändern oder ablehnen.

Ob sich das ein Werbekunde gefallen lässt?

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turi2.de macht den Next Step

Bei der allmorgendlichen Lektüre von heute2.0 auf turi2.de – diesmal mit einem schadenfrohen Ätschi-Bätsch-Beitrag über den korrekten Artikel vor dem frisch vom Duden adoptierten Begriff “Blog” – ist mein Auge gerade an etwas blauem hängengeblieben: Schau an, mein Ex-Chef macht den Next Step und verkauft verschenkt jetzt also auch Anzeigen auf seinem bloggigen Branchendienst für Medienmacher. Und so sieht das aus:

Turi2-Anzeige

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