Tag Archives: Web-Video

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Veeker-Schnelltest

So, jetzt hab‘ ich das mal ausprobiert. Video mit mit meinem Nokia 6234 aufgenommen und als MMS an v@veeker.com geschickt. Nur so (oder per Einladung von einem anderen Veeker) kann man sich überhaupt registrieren. Dann auf der Veeker-Startseite die eigene Handy-Nummer eingeben – ist das Video angekommen, wird man zur Registrierung weitergeleitet. Erster Stolperstein: Als Areacode nicht „+49“, sondern „0049“ vor die Nummer setzen.

Bei der Registrierung zeigt sich dann: Noch ist Veeker wohl allein für den US-Markt konzipiert – andere Länder sind im Dropdown der Länderauswahl nicht zu sehen. Entsprechend bietet das Auswahlfeld „Wireless Carrier“ auch nur US-Mobilfunkanbieter. Wofür das überhaupt gebraucht wird? Keinen Schimmer.

USA only...

Daraus folgert, dass Veeker beim Eingabefeld für die eigene Handy-Nummer die US-Landesvorwahl „+1“ automatisch einsetzt. Mal schauen, ob Veeker weitere Videos von meinem Handy so überhaupt auch korrekt meinem Profil zuordnen kann. Werde ich dann auch mal testen.

Tja, und so sieht der Veeker-Player dann aus:

Klarer Nachteil: Damit man überhaupt ein Video per MMS verschicken kann, muss es so klein sein, dass sich damit wohl nur noch wenig Sinnvolles anfangen lässt.

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Mobile Vlogging mit Veeker

Mit Vlogging habe ich mich bislang ja noch nie wirklich beschäftigt. Liegt vielleicht an der Kamerascheu des schreibenden Journalisten, der sich lieber hinter als vor der Kamera aufhält.

Veeker (Foto: Logo Veeker.com)Auf Mobilecrunch wird heute aber ein neuer Video-Service namens Veeker vorgestellt, den ich extrem spannend finde: Veeker agiert nämlich als Bindeglied zwischen Handy-Videokamera und Website (z.B. einem Blog). Das soll wohl so funktionieren, dass der User auf seiner Website einen Player einbindet, an den Veeker dann automatisch die Videoclips ausliefert, die der User mit seiner Kamera aufgenommen und per E-Mail an Veeker geschickt hat.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Das Video muss nicht mehr in einem Zwischenschritt bei YouTube, Sevenload und Co. hochgeladen und manuell ins Vlog eingebunden werden, sondern der Vlogger filmt drauf los, drückt aufs Knöpfchen und kurz darauf können seine User mit nur ein paar Minuten Verzögerung den Videobeitrag im Vlog ansehen. Ziemlich sexy, was sich mit so einem „Live-Vlogging“ alles anstellen ließe.

Weil Theorie ja aber so langweilig ist, werde ich das jetzt einfach mal selbst probieren und dann berichten, ob und wie das in der Praxis funktioniert.

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Broadband Video Ad

Es braucht keine Kristallkugel um vorherzusagen, dass das Bewegtbild die nächste Zukunft des Webs entscheidend beeinflussen wird. Noch nicht ganz so klar war bislang aber, wie mit Video-Inhalten Geld verdient werden kann. Ein Problem, dass die Macher von YouTube elegant lösten, indem sie es einfach für einen riesen Batzen Kohle an Google verkauften. Eine erste Lösung, Online-Videos intelligent mit Werbeinhalten zu verknüpfen und diese auch steuer- und messbar zu machen, kommt nun aber nicht wie vielleicht erwartet von Google – sondern von Tomorrow Focus:

Ab nächster Woche setzt Tomorrow Focus eine neue Technologie für Video-Werbung ein, um Werbefilme in redaktionellen Videos auf Focus.de einzublenden. Schritt für Schritt wird die Technologie auf weiteren Portalen wie Max, TV Spielfilm oder Cinema eingeführt.
[…]
Das Besondere an der Technologie sei die intelligente Auslieferung der Video-Anzeigen […]. Der Adserver bestimmt, wie oft ein Nutzer Werbeclips sieht und er beherrscht regionales sowie verhaltensbasiertes Targeting. Zu Beginn wird pro Nutzer nur ein Werbespot ausgestrahlt, um die Zuschauer nicht durch zu viel Werbung zu verprellen. Die Videoredaktion kann Werbeeinblendungen zu Filmen mit sensitiven Inhalten, zum Beispiel Nachrichten von Katastrophen oder Kriegen, ausschließen.

Als erster Kunde hat Opel „Broadband Video Ads“ gebucht.

Mal schauen, wann und in welcher Form Google/YouTube, Sevenload und Co. nachziehen.