Tag Archives: Web2.0

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Social Bookmarks: Die ZEIT ist reif. Alle anderen auch

Ich habe ihn wohl überhört, aber er muss definitiv diese Woche gefallen sein: Der Startschuss zur Einbindung von Social-Bookmark-Diensten auf deutschen News-Sites.

Vermutlich im Zuge der Beteiligung von Holtzbrinck Ventures an der Social-News-Plattform Webnews bietet die zum Holtzbrinck-Verlag gehörende ZEIT online seit Dienstag die Möglichkeit, Artikel mittels Button bei Webnews, Mr. Wong oder del.icio.us zu verlinken.

Social Bookmarks bei ZEIT.de (Screenshot: ZEIT.de)

Auch beim Handelsblatt (ebenfalls Holtzbrinck) darf seit dieser Woche gebookmarkt werden. Interessanterweise hier aber nur bei Webnews.

Social Bookmarks beim Handelsblatt (Screenshot: Handelsblatt.de)

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Wen der Google/YouTube-Deal reich gemacht hat

Notiz an mich selbst: In den nächsten Monaten dringend irgendein hippes Webzwonull-Portal aus dem Boden stampfen und anschließend an Google verhökern.

Warum ich die olle Kamelle wieder ausbuddel? Weil die US-Börsenaufsicht SEC gerade ein Dokument veröffentlicht hat, das im Detail verrät, wer wieviel an dem 1,65 Milliarden Dollar schweren Deal verdient hat. Von den Gründern Chad Hurley und Steve Chen bis hin zur Putzfrau. Einfach selbst beim Manager Magazin nachlesen – kann die Zahlen hier nicht wiederholen, weil mir das die Tränen in die Augen treiben würde.

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Hitiki ist online

Hatte ja schon kurz über das Open Travel Projekt Hitiki.org geschrieben – seit dem 14. Dezember ist der deutsch-indische Travel-Guide auch online. So richtig mitbekommen hat’s in der Blogosphäre aber wohl noch niemand. Mehr als den Launch kann ich hier auch nicht vermelden, meine Bachelor-Arbeit verlangt gerade volle Aufmerksamkeit von mir, schließlich rücken Abschlusspräsentation bei der Saarbrücker Zeitung und vor allem Abgabe beim Prüfungsamt bedenklich näher. Einen genaueren Blick auf Hitiki und die versprochenen Infos von Fiene reiche ich irgendwann im Neuen Jahr nach.

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New York Times goes Social Media – wer geht mit?

Social Networking bei der New York Times (Screenshot: www.nytimes.com)Im April noch hat Thomas Knüwer über die unterkühlte Begeisterung der New York Times für die öffentliche Diskussion in Weblogs geschrieben. Mittlerweile haben die Verantwortlichen ihre Einstellung offenbar geändert: Seit heute können Leser der Online-Ausgabe frei zugängliche Artikel über entsprechende Buttons direkt bei Digg, Newsvine und Facebook verlinken. Ausgenommen von dieser Neuerung sind aber bezahlpflichtige Inhalte, Agenturmeldungen und auch die Mitarbeiterblogs – ausgerechnet.

Bei Techcrunch ist zu lesen, dass die NYT-Macher nicht etwa auf Druck von außen diese Neuerung eingeführt haben, sondern sogar selbst den Kontakt zu Digg und Newsvine gesucht haben. Lediglich Facebook habe bereits vor einigen Monaten wegen einer Kooperation angefragt. Aufgefallen ist mir darüber hinaus der Permalink, über den jeder Artikel auch noch aufgerufen werden kann, selbst wenn er längst in den Tiefen des Archivs verschwunden ist. Ob es den auch schon vorher gab? Keine Ahnung.

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Wetterfrosch Marco

Wetterfrosch Marco (Foto: Screenshot EXPRESS.DE)Ja, das sind dann wohl die Schattenseiten im neuen Web: Wo die Grenzen zwischen Zeitung und Fernsehen verwischen, lauern ungeahnte Gefahren für den Schreiberling, dem man vor seinen ersten Terminen bei Kleintierzüchtern und Schützenverein eingebläut hat, immer schön hinter der Kamera zu bleiben – “sonst hüpfst du uns im Blatt dauernd durchs Bild!”

Ein guter Rat, den ich bislang auch immer herzlich gern befolgt habe. Und in Zukunft weiter befolgen werde – mein heutiger Einsatz als EXPRESS.DE-Wetterfrosch hat mir nur einmal mehr gezeigt, warum ich ganz schnell in Deckung gehen sollte, sobald irgendwo ein Kameraobjektiv in meine Richtung zielt. Wer hätte gedacht, dass das Wort “Accessoire” so schwer auszusprechen ist?