Tag Archives: Web2.0

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Social Shopping mit Upside-Potenzial für Early Adopters

Herrlich, ich wisch mir immer noch die Tränen aus den Augenwinkeln: Hab’ nämlich gerade auf Exciting Commerce das Interview mit Dealjäger-Chef Sven Schmidt gelesen. Dealjäger.de ist ein kürzlich gestartetes Social-Shopping-Portal, das grob gesagt Schnäppchenempfehlungen der User mit Digg-Funktionalitäten verknüpft. Viel besser und ausführlicher erklärt das aber Robert Basic.

Also zurück zum Interview: Darin stellt Exciting Commerce nämlich die Frage, was die Dealjäger-Macher in den ersten drei Wochen seit dem Start gelernt haben. Antwort:

Wir müssen Dealjaeger.de einfacher machen und besser erklären. Social Shopping ist für den Massenmarkt noch nicht selbsterklärend.

So weit, so klar. Aber ganz ehrlich, Herr Schmidt – Ihr BWLer-Sprech trägt auch nicht gerade dazu bei, Dealjäger.de verständlich zu erklären. Kostprobe gefällig?

… zu stark auf den Early Adopter und Heavy User fokussiert.

… noch ein wenig im Closed Beta bleiben.

… den Umsatz, den wir mit Click-Outs erzielen, …

… ein weiteres Umsatzmodell geplant, das wesentlich mehr Upside […] bietet.

Wieso erinnert mich das nur so an meinen Lieblings-Comedian Mario Barth und seinen Klassiker “vonnem dicken Tanzlehrer ausn Osten”, Detlev D! Soost? Ich sag’ nur:

Ihr seid so tight, wenn ich mit euch fertig bin, dann burnt’s!

Muss man einfach gesehen haben:


Link: sevenload.com

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Billig wie nie ins Web2.0 investieren

Web2.0-Poster (Foto: eboy)Kostet schlappe 18,56 Euro und sieht auch noch gut ausvielleicht das Beste sicher das Dekorativste, was man aus dem Web2.0 machen kann: Ein hübsches buntes Poster im Pixel-Style, das sich bestimmt prima über dem Bett/Schreibtisch/Klo macht.

Entworfen haben’s die Berliner Jungs von Eboy, die sonst für Adidas, Amazon, Microsoft, Spiegel, Nike, Coca-Cola und viele andere coole Pixelgrafiken basteln.

Wer noch nach einem Weihnachtsgeschenk für mich sucht… ;)

Via Techcrunch

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Professionelle Ahnungslosigkeit

Was denn nun?

Marketer: Keine Ahnung von Web 2.0 (Internet World Business vom 27.11.2006)

Studie: Web 2.0 revolutioniert Marketing (Internet World Business vom 30.11.2006)

Des Rätsels Lösung liegt wohl im Detail: In Studie 1 wurden amerikanische Werber gefragt, ob sie den Begriff Web 2.0 kennen – in Studie 2 fragte der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) deutsche Führungskräfte nach ihren Erwartungen an das Web 2.0.

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Auch eine Form von Krisenmanagement

StudiVZ offline
Nicht erreichbare Websites sind ja eigentlich keine Erwähnung im Blog wert. Wenn es sich aber um die meistgebashte Internet-Klitsche der vergangenen Wochen handelt, ist ein kurzes Zucken mit der Augenbraue durchaus vertretbar.

*zuck*

Okay, back to business.

[Update 27.11.06, 16:03 Uhr] Laut dem Blog Customer of Hell könnte ein XSS-Wurm dafür verantwortlich sein, dass StudiVZ seit Stunden offline ist.

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Hitiki – Open Travel Project

Hitiki (Logo: hitiki.com)Noch ein Web 2.0-Projekt, das in den Startlöchern steht: Im Dezember soll Hitiki online gehen, ein multilingualer Online-Reiseführer. Multilingual – und multikulturell. Hitiki ist nämlich ein deutsch-indisches Startup, das seinen Hauptsitz in Bangalore, Indien, hat, zur Zeit wohl aber vor allem von deutschen Trainees vorangetrieben wird. Das Wort “Hitiki” selbst ist polynesisch und bedeutet soviel wie “Gemeinschaft” – klar, was die Startupper damit zum Ausdruck bringen wollen. Verraten die Macher aber auch nochmal im Hitiki-Blog, das schon seit Februar über das Open Travel Projekt informiert:

Hitiki means togetherness and team spirit.
It means exchanging things, thoughts and support, giving and taking and working together.

Hitiki is an open travel project in which we create an unique travel guide on the internet by the help of our Hitiki editors around the globe. Information and knowledge, ideas and opinions found on the Hitiki websites are all written and donated by travellers that are willing to share their experience with others and therefore became Hitiki-editors. They make up the community of Hitiki editors who do not only write basic information and articles about every single part of this world but also travelogues and reviews about what they have seen and discovered on their journeys and trips.

Wodurch sich Hitiki von anderen Reise-Wikis wie wikitravel.org oder virtualtourist.com abheben will? Dazu wollte mir Fiene Gassner, die seit September bei Hitiki in Bangalore arbeitet, eigentlich aber aus meiner Geburtsstadt Mannheim kommt, so kurz vor dem Launch nichts verraten. Schade. Müssen wir uns wohl noch ein paar Tage gedulden, bis es offiziell losgeht.