Tag Archives: YouTube

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Die Studie zum Video

Vor einer Woche ging’s hier um die Bekanntheit des Begriffs Web2.0 – Helge Thomas hatte dazu eine kleine, nicht-repräsentative Passantenbefragung in der Heidelberger Hauptstraße gemacht und als Video bereitgestellt. Wie bestellt liefert flying sparks nun die passende Studie zur Bekanntheit von Web2.0, Blogs und einzelner Web2.0-Services in Deutschland, Frankreich und Goßbritannien nach. Demnach

  • gewinnt der Begriff „Web2.0“ zunehmend an Popularität
  • hat sich in Deutschland der Bekanntheitsgrad von YouTube beinahe vervierfacht
  • genießen Blogs im Ländervergleich in Deutschland die geringste Awareness

via Basic Thinking

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Wen der Google/YouTube-Deal reich gemacht hat

Notiz an mich selbst: In den nächsten Monaten dringend irgendein hippes Webzwonull-Portal aus dem Boden stampfen und anschließend an Google verhökern.

Warum ich die olle Kamelle wieder ausbuddel? Weil die US-Börsenaufsicht SEC gerade ein Dokument veröffentlicht hat, das im Detail verrät, wer wieviel an dem 1,65 Milliarden Dollar schweren Deal verdient hat. Von den Gründern Chad Hurley und Steve Chen bis hin zur Putzfrau. Einfach selbst beim Manager Magazin nachlesen – kann die Zahlen hier nicht wiederholen, weil mir das die Tränen in die Augen treiben würde.

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Der König ist tot, es lebe der König

Content is king – noch. Doch Content-Aggegatoren und Kontextanbieter (Google/Youtube, Myspace, AOL…) greifen im Unterhaltungsbereich schon nach der Krone. Zu diesem Schluss kommt Spencer Wang, Entertainment- und TV-Analyst bei Bearns Stearns, in seiner Untersuchung „The Long Tail: Why Aggregation & Context and Not (Necessarily) Content are King in Entertainment“.

Sein Schluss: Neue, preiswerte Digitaltechnik demokratisiert den Prozess der Contenterstellung, user-generated Content wird seinen Siegeszug weiter fortsetzen (Wang: „75% of Top 20 Videos on YouTube was UGC on November 15“). Die Macht auf dem Content-Markt werde sich daher von den Contentschaffenden zu den Content-Aggregatoren verschieben.

Wangs Vortrag als PDF-Download

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Broadband Video Ad

Es braucht keine Kristallkugel um vorherzusagen, dass das Bewegtbild die nächste Zukunft des Webs entscheidend beeinflussen wird. Noch nicht ganz so klar war bislang aber, wie mit Video-Inhalten Geld verdient werden kann. Ein Problem, dass die Macher von YouTube elegant lösten, indem sie es einfach für einen riesen Batzen Kohle an Google verkauften. Eine erste Lösung, Online-Videos intelligent mit Werbeinhalten zu verknüpfen und diese auch steuer- und messbar zu machen, kommt nun aber nicht wie vielleicht erwartet von Google – sondern von Tomorrow Focus:

Ab nächster Woche setzt Tomorrow Focus eine neue Technologie für Video-Werbung ein, um Werbefilme in redaktionellen Videos auf Focus.de einzublenden. Schritt für Schritt wird die Technologie auf weiteren Portalen wie Max, TV Spielfilm oder Cinema eingeführt.
[…]
Das Besondere an der Technologie sei die intelligente Auslieferung der Video-Anzeigen […]. Der Adserver bestimmt, wie oft ein Nutzer Werbeclips sieht und er beherrscht regionales sowie verhaltensbasiertes Targeting. Zu Beginn wird pro Nutzer nur ein Werbespot ausgestrahlt, um die Zuschauer nicht durch zu viel Werbung zu verprellen. Die Videoredaktion kann Werbeeinblendungen zu Filmen mit sensitiven Inhalten, zum Beispiel Nachrichten von Katastrophen oder Kriegen, ausschließen.

Als erster Kunde hat Opel „Broadband Video Ads“ gebucht.

Mal schauen, wann und in welcher Form Google/YouTube, Sevenload und Co. nachziehen.